endlich fit und schlank

Die wichtigsten Abnehmtipps

Strandurlaub

Inhalt

Vorwort

Dieser Artikel basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und regelmäßiger Recherche. Es kommt immer wieder vor, dass ich etwas Neues hinzufüge, oder austausche (wenn ich merke, dass etwas besser funktioniert). Schau gerne immer wieder mal rein.

Wasser ist das Standardgetränk

Hast du auch den Kühlschrank voll mit Cola, Limo und ungesunden Erfrischungsgetränken? Dann bist du definitiv kein Einzelfall. Mir ging es ähnlich. Ich bin einfach kein Fan von purem Wasser. Ich habe einmal den Tipp bekommen, mir immer eine Flasche auf den Schreibtisch zu stellen, damit ich an das Trinken erinnert werde. Mit der Zeit blendete ich diesen Teil des Schreibtisches aber einfach aus meiner Wahrnehmung aus und die Flasche stand am Nachmittag immer noch fast voll auf meinem Schreibtisch.

Stattdessen habe ich mir etliche Tassen Kaffee mit viel Zucker gegönnt, denn Kaffee nachfüllen war (und ist immer noch) eine willkommene Arbeitsunterbrechung.

Zum Mittagessen und zwischendurch (und überhaupt) gab es noch ein Glas Cola oder Limo dazu, sozusagen als kleine Belohnung. Die kleine Belohnung ist mit der Zeit zum Standard geworden. Ich litt an Sodbrennen und konnte nachts nicht richtig einschlafen. Schlimmer war allerdings, dass ich in dieser Zeit aufging, wie ein Hefekuchen. Limonade enthält absurd viele ungesunde Zucker und Toxine. Wenn du auch zu viele zuckerhaltige Getränke zu dir nimmst, kann ein Wechsel auf Wasser schon den Unterschied zwischen Abnehmen und Zunehmen bedeuten.

Der Trick ist, Wasser mit Fruchtsaft zu mischen. So bekommst du Geschmack in dein Wasser, damit du es gerne trinkst. Es sollte nur kein billiger Nektar sein, sondern richtiger Saft wie beispielsweise Orangensaft. Fruchtsaft enthält neben natürlichem Fruchtzucker auch wertvolle Mineralien. Es ist also der perfekte Ersatz. Je mehr du davon trinkst, desto frischer fühlst du dich.

Vergleiche im Supermarkt ruhig einmal die Kalorienwerte. Orangensaft enthält in meinem Supermarkt weniger als die Hälfte der Kalorien wie Apfelsaft. Das Verhältnis ist aber immer vom Hersteller abhängig, deswegen kann ich es dir leider nicht pauschal sagen.

Du kannst auch das Mischverhältnis verändern. Wenn 200 ml Saft 36 kcal enthalten, nimmst du mit einem Verhältnis von 1:1 nur noch 18 kcal pro Glas zu dir. Bei einem Verhältnis von 2:3 sind es 13 kcal. Ein Glas Cola enthält im Vergleich dazu etwa 87 kcal, also kannst du mehr als 6 Gläser Schorle trinken, bis du an die Energiewerte von einem Glas Cola herankommst. So kannst du problemlos und mit gewaltigem Effekt an deiner Kalorienbilanz drehen.

Ich meine übrigens nicht, dass du nie wieder Limonade oder Cola trinken solltest. Du kannst du dir ruhig an manchen Tagen ein Glas davon gönnen. Verankere aber Wasser oder Schorle unbedingt in deinem Kopf als das eine Standardgetränk. Dann hast du diese Falle erfolgreich entschärft.

Kaffee ohne Zucker

Wenn du auch im Büro arbeitest und täglich mehrere Tassen gesüßten Kaffee trinkst, kann dir dieser einfache Tipp ebenfalls dabei helfen, deine Kalorienbilanz zu verbessern.

Du kennst es bestimmt. Wenn du Kaffee ohne Zucker trinkst, schmeckt er enorm bitter und du fragst dich, wer diese Brühe trinken soll oder? Der Trick ist, das ein paar Tage lang durchzuhalten. Nach ein paar Tagen schmeckt dir der Kaffee plötzlich wieder. Wenn die Umgewöhnungsphase komplett abgeschlossen ist und du versehentlich einen Kaffee mit Zucker trinkst, wirst du wieder das Gesicht verziehen und die ekelhafte Plörre in den Ausguss gießen. Es klingt witzig, aber so einfach ist es. Die Umgewöhnung hat nichts mit Verzicht oder Geschmack zu tun. Es ist einfach nur Gewöhnungssache.

Ein Teelöffel Zucker hat etwa 20 kcal. Ein Stück Würfelzucker etwas weniger. Wenn du also täglich drei Tassen mit je zwei Teelöffel zucker trinkst, sparst du durch die Umstellung 120 kcal täglich ein. Das ist ungefähr der Energiewert von einem halben Hamburger (eines bekannten Fast Food Restaurants).

Kaffee mit Milch ist übrigens kein Problem, außer wenn du wirklich viel Milch in deinen Kaffee gibst. Kaffeesahne kommt pro kleinen Becher auf etwa 12 kcal. Ein Esslöffel Vollmilch (3,5 %) kommt auf 6 kcal und bei H-Milch (1,5 %) sind es etwa 4 kcal.

Süßstoff ist heimtückisch

Versuchst du, deine Kalorienbilanz durch die Verwendung von Süßstoff aufzubessern? Davon kann ich dir nur abraten, denn Süßstoff ist heimtückisch und kann dich sogar davon abhalten, eine Ernährungsumstellung erfolgreich durchzuführen.

Süßstoff ist nach neuester Erkenntnis nicht so gefährlich und krebserregend, wie lange angenommen. Leider bedeutet das nicht, dass er nun gesund ist.

Der Körper lässt sich nur augenscheinlich durch Süßstoff austricksen. Nach einer Weile merkt unser Verdauungssystem, dass das gar kein richtiger Zucker war, und schlägt Alarm in Form einer starken Heißhungerattacke. Diese Attacken sorgen dafür, dass du die eingesparten Kalorien am Ende doch wieder zu dir nimmst. Süßstoff macht also nicht direkt dick, sondern indirekt. Das ist das Heimtückische daran.

Wenn du seit Jahren Süßstoff zu dir nimmst, hast du diese Heißhungerattacken vielleicht sogar schon als normales Verhalten, genetischen Defekt oder Ähnliches abgebucht und weißt gar nicht, in welche Falle du da getappt bist.

Das Tolle ist, dass du nun aus dieser Falle entkommen kannst. Wenn du die vorherigen beiden Tipps noch nicht gelesen hast und direkt auf diesen Part gekommen bist, empfehle ich dir unbedingt einmal hoch zu scrollen. Dort erfährst du, wie du problemlos kalorienarm trinken kannst.

Vor jeder Mahlzeit trinken

Hast du schon einmal versucht, kleinere Portionen zu dir zu nehmen und schaffst es einfach nicht, weil der Hunger zu groß ist?

Der Trick ist, vor dem Essen ein Glas Wasser zu trinken. Dadurch fühlst du dich viel schneller satt und kannst weniger essen, ohne irgendein Gefühl des Verzichts zu erleiden.

Am besten klappt es, wenn du auch den folgenden Tipp anwendest.

Langsam essen

Der Magen signalisiert nach einer Mahlzeit dem Gehirn, dass genug Nahrung aufgenommen wurde und du satt bist. Das passiert aber leider mit etwas Verzögerung, sodass wir immer noch weiter essen, obwohl wir eigentlich schon lange genug haben.

Nicht nur mit Wasser kannst du dem entgegenwirken, sondern auch indem du langsamer isst. Belade dein Besteck einfach mit weniger Essen und kaue länger. Dadurch unterstützt du gleichzeitig deine Verdauung.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dieser Tipp nicht immer leicht zu befolgen ist. Der Hunger ist manchmal doch größer als die Vernunft und so schaufelt man irgendwann doch wieder alles in sich hinein.

Ich habe asiatische Essstäbchen für mich entdeckt. Versuch mal ein Reisgericht oder Erbsen mit Stäbchen zu essen. Das kann eine Weile dauern und du bist meistens schon satt, bevor du fertig bist. Nebenbei machst du auch beim nächsten Besuch im Sushirestaurant eine gute Figur.

Essen stehen lassen ist ok

"Iss auf Kind, die Kinder in Afrika haben gar nichts zu essen!". Das ist ein sehr berühmter Spruch, den viele Mütter heute noch ihren Kindern einbläuen. Meistens wissen sie nicht einmal, warum sie das tun.

Das liegt daran, dass unsere Vorfahren nach den letzten beiden Weltkriegen mit sehr bescheidenen bzw. zerstörten Verhältnissen zurechtkommen mussten. Mit dem wenigen, das man hatte, wurden mehrköpfige Familien durchgebracht. Es wurde improvisiert und getauscht, wo man nur konnte. Dieser Spruch wurde Kindern aufgedrückt, damit sie über ihren Hunger aßen. Damals absolut richtig, denn es war ja nie sicher, dass es morgen wieder genug für alle gibt. Das gaben sie an ihre Kinder weiter und diese an ihre Kinder.

Heute macht es aber keinen Sinn mehr. Es steht uns mehr Essen zur Verfügung, als je zuvor. Leider gibt es immer noch Hunger auf der Welt, aber es ist keinem geholfen, wenn du dich aus schlechtem Gewissen überfrisst, an Gewicht zunimmst und daran auch noch erkrankst. Es ist absolut ok, essen stehen zu lassen, wenn du satt bist.

Horten macht dick

Gehörst du auch zu denen, die aus Appetit mehrmals pro Stunde zum Kühlschrank oder zum Regal laufen, weil sie auf irgendetwas Appetit haben? Es ist ungünstig, in diesem Moment Süßigkeiten oder Knabbereien vorzufinden, auch wenn du sie vielleicht für einen ganz anderen Anlass gekauft hast. Ich empfehle dir, keine solchen Kalorienbomben im Haus zu horten.

Meistens ist es gar kein Hunger, sondern Durst. Wenn der Appetit kommt, kannst du dir oft einfach schon mit einem Glas Wasser oder Schorle helfen.

Schwieriger wird es, wenn du nicht alleine lebst und jemand trotz deiner guten Vorsätze eine Tafel Schokolade offen liegen gelassen hat. Da hilft nur ein Gespräch. Die beste Unterstützung bekommst du, wenn Süßes oder Knabbereien vor dir versteckt werden. So kommst du gar nicht erst in Versuchung.

Schlusswort

Damit sind wir mit meinen besten Abnehmtipps am Ende angelangt. Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und du konntest etwas für dich entdecken, das du anwenden kannst.