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Bekämpfe erfolgreich deine Cellulite

Frei von Cellulite

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Die erfundene Krankheit

Cellulite hat sich in unserer Gesellschaft als Krankheit festgesetzt oder sie gilt für viele als nicht normal. Die wenigsten Menschen wissen, dass Cellulite gar kein medizinischer Begriff ist.

Tatsächlich hat die amerikanische Vogue diesen Begriff 1968 erstmals erfunden und abgedruckt. Das Modemagazin steckte damals in einer schweren Krise und konnte mit der Erfindung der Cellulite eine neue Nische für sich beanspruchen. Einmal als Krankheit etabliert, fand die Zeitschrift mit Artikeln über Diäten schnell einen Weg aus ihrer Krise heraus.

Cellulite ist also keine Krankheit. Cellulite ist Fett, mehr nicht. Jeder Mensch hat und braucht Fett, denn sonst könnten wir nicht überleben. Das ist wichtig zu wissen, denn vielen Frauen geht Cellulite stark ans Selbstbewusstsein. Wenn es dir auch so geht, kannst du diese Gedanken nun endlich über Bord werfen, denn deine Krankheit gibt es gar nicht. Sie wurde nur erfunden, um damit Geld zu verdienen.

Ich erkläre dir natürlich trotzdem gerne, wie du die ungeliebten Dellen wieder loswirst. Der nächste Abschnitt behandelt etwas Theorie, ist aber sehr wichtig, um die Cellulite und die Tipps in diesem Artikel zu verstehen.

Wie entsteht Cellulite?

Unter der Haut befindet sich das Bindegewebe, das aus Faszien und Fettzellen besteht. Es umgibt uns wie ein isolierender Taucheranzug. Die Faszien selbst bestehen aus Kollagen. Sie verbinden Muskeln mit Knochen, halten Organe an ihrem Platz und sorgen dafür, dass unser Körper seine Form beibehält. Ohne sie würden wir wie Puppen zusammenfallen.

Wenn du ein rotes Stück Fleisch beim Metzger siehst, kannst du die weiße dünne Haut, Sehnen oder Fasern problemlos erkennen. Das sind Faszien. Eine weitere wichtige Aufgabe der Faszien ist die Speicherung von Flüssigkeit und die Einlagerung von Giftstoffen.

Die Faszien sind an manchen Körperstellen unterschiedlich strukturiert. Sie können eine netzartige Struktur mit enormer Festigkeit haben, oder eine säulenartige Struktur, die sehr leicht dehnbar ist. An den Stellen, an denen der Körper bevorzugt Fett einlagert, findet sich diese dehnbare Struktur. Sie verhindert, dass das Bindegewebe aufreißt. Leider drängen sich Fettzellen durch diese Struktur auch leichter nach vorne, sodass Cellulite entsteht.

Bei Männern ist der Bauch das bevorzugte Areal, um Fett einzulagern. Genau dort finden sich bei vielen Männern Dellen, die an Cellulite erinnern. Es ist nur so, dass der Bierbauch bisher nicht als Krankheit definiert wurde, daher spricht man bei Männern auch selten von Cellulite.

Frauen speichern Fett in den Oberschenkeln und am Po. Deswegen befindet sich die Säulenstruktur genau dort und die Cellulite tritt bevorzugt an diesen Stellen auf. Die Lagerstellen für Fett sind bei beiden Geschlechtern verschieden.

Die Faszien werden noch nicht sehr lange erforscht, allerdings wurde bereits belegt, dass sie unter negativen Einflüssen verdicken und verfilzen können. Dadurch entstehen Unregelmäßigkeiten in Struktur und die Festigkeit leidet, was Cellulite weiter begünstigt.

Wenn du mehr über Faszien wissen möchtest, kann ich dir übrigens die passende Sendung von Quarks & Co zu dem Thema empfehlen. Der Schwerpunkt liegt dort auf Rückenschmerzen, aber die Funktion der Faszien wird sehr gut verdeutlicht.

Mit diesem Wissen ist klar, dass niemand die Struktur seiner Faszien durch Training oder Wundermittel ändern kann. Was wir aber tun können, ist den Fettanteil zu reduzieren und die Festigkeit der Faszien zu verbessern.

Die folgenden Tipps konzentrieren sich hauptsächlich auf die Faszien. Wenn du zunächst abnehmen möchtest, kann ich dir zwei Artikel empfehlen, die ich zu dem Thema geschrieben habe. Der eine versorgt dich mit Abnehmtipps und der andere stellt dir ein spezielles Abnehmprogramm (Fett Weg Faktor) vor, das sich auf eine gesunde Ernährungsweise und Abnehmen ohne Qual konzentriert.

Artikel: Abnehmtipps

Artikel: Fett Weg Faktor

Vermeide Giftstoffe

Zu den wichtigsten negativen Einflüssen gehören Toxine, die beispielsweise durch Rauchen, Alkohol und Pestizide in der Nahrung aufgenommen werden. Auch ungesunde Zuckerarten und Öle gehören dazu. Wir wissen ja bereits, dass es eine wichtige Aufgabe des Bindegewebes ist, Gifte einzulagern.

Zuckerhaltige Nahrung wie beispielsweise Softdrinks und Süßigkeiten solltest du nach Möglichkeit nur selten konsumieren. Auch zu viel Fast Food kann dein Hautbild verschlechtern.

Das bedeutet nicht, dass du fortan auf alles verzichten musst. Der Körper kommt mit den vielen Giften, die wir heutzutage zu uns nehmen erstaunlich gut zurecht. Die Menge macht das Gift. Wichtig ist ein bewusster Umgang und wie häufig du ungesunde Lebensmittel zu dir nimmst. Es sollte immer die Ausnahme sein und nicht die Regel.

Du erreichst auch viel, indem du auf die Qualität deiner Lebensmittel achtest. Pestizidfreies Obst und Gemüse aus biologischem Anbau und nicht zu fettige und schonend gegarte Speisen sind am gesündesten.

Wenn dir Biolebensmittel zu teuer sind, achte auf jeden Fall darauf, Gemüse und Obst ordentlich mit Wasser zu spülen, bevor du sie weiter verarbeitest.

Trinke viel Wasser

Je mehr Wasser du zu dir nimmst, desto mehr Giftstoffe werden aus deinem Körper gespült. Dabei sollte es aber wirklich vorwiegend Wasser, Schorle oder ungesüßter Tee sein, denn mit Süßgetränken fügst du deinem Körper neben Wasser auch wieder neue Giftstoffe zu.

Das Trinken hat noch einen weiteren positiven Effekt. Da das Bindegewebe große Mengen an Wasser speichert, sieht die Haut bei einer guten Versorgung prall und gestrafft aus. So verschwinden viele Dellen bereits.

Ein paar hilfreiche Tricks, wie du dein Trinkverhalten verbesserst, findest du übrigens auch in dem Artikel über Abnehmtipps.

Artikel: Abnehmtipps

Stimulation (durch Sport)

Es wurde nachgewiesen, dass Faszien auf Stimulation reagieren. Mangelnde Bewegung wirkt sich negativ aus und sorgt dafür, dass sie verdicken und verfilzen.

Du kannst eine Stimulation auf viele Möglichkeiten herbeiführen. Ganz klassisch bietet sich natürlich der Sport an. Beine und Po werden durch regelmäßiges Training, wie beispielsweise Jogging, Squats oder Treppensteigen hervorragend trainiert. Dazu braucht es nicht einmal eine Mitgliedschaft im Verein oder Fitnessstudio.

Ganz gezielt kannst du die Faszien auch mit Yoga oder Pilates trainieren.

Auch Ballsportarten oder Tanzen sind sehr empfehlenswert. Es gibt Menschen, die können mit Fitness alleine nicht viel anfangen und bekommen durch einen Sportverein und Wettkämpfe eine zusätzliche Motivation.

Stimulation (durch Massage)

Massage hat einen ähnlichen Effekt, denn dabei werden die Faszien zusammengedrückt und entfalten sich anschließend wieder. Die Körperstelle wird besser durchblutet, Giftstoffe werden schneller abtransportiert und die Fettzellen verkleinern sich.

Eine regelmäßige Massage kannst du mit Massagegeräten oder Massagerollen erreichen. Die Rollen eignen sich besonders gut, um auch schwierig erreichbare Stellen wie den Rücken zu bearbeiten und Verspannungen zu lösen.

Es gibt aber auch noch weitere wirksame Utensilien, wie beispielsweise Massagebürsten oder Ultraschallgeräte.

Reduziere Stress

Im Labor stellte sich heraus, dass Stresshormone die feine Kollagenstruktur des Bindegewebes angreifen und sogar beschädigen können.

Jetzt wird es etwas schwierig, denn Stress kannst du natürlich nicht immer vermeiden. Es ist wichtig, dass du für einen wirksamen Ausgleich sorgst und Momente findest, an denen du abschalten kannst.

Für die Freizeit und als allgemeinen Ausgleich empfehle ich dir Sport. Der hilft gegen Stress besonders gut. Die Aktivität sorgt für eine Ausschüttung von Glückshormonen und macht den Kopf wieder frei. Gleichzeitig stimulierst du dein Bindegewebe. Du schlägst damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Du kannst natürlich auch meditieren, ein paar Stunden in der Therme verbringen oder einen Spaziergang im Freien genießen.

Schlusswort

Fett reduzieren und Faszien stärken sind die beiden Zutaten für das Erfolgsrezept gegen Cellulite. Dir ist nun klar, dass du unter keiner Krankheit leidest und vor allem, dass du nicht alleine bist. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer leiden darunter.

Wie geht es nun weiter? Picke dir eine Sache heraus und setze dir ein messbares Ziel. Achte darauf, dass du das Ziel so konkret wie möglich formulierst. Ist es zu schwammig, kannst du dich schnell selbst betrügen. Dein innerer Schweinehund erkennt Schwachstellen sofort. So bleibst du fokussiert auf deinem Weg zum Ziel.